Über mich

  • schlecht_michael_01 Michael Schlecht, Volkswirt und ehemaliger Gewerkschaftssekretär
  • Bundestagsabgeordneter DIE LINKE im Wahlkreis 275, Mannheim
  • wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE.
  • Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie

Meine politischen Ziele

Seit Jahrzehnten wird der Sozialstaat Stück für Stück von den jeweiligen Regierungen demontiert. Die Schnitte wurden immer tiefer. Zuletzt mit der Agenda 2010, die noch immer in der SPD und auch bei den Grünen als Erfolg gefeiert wird. Das Resultat: Lohndumping und unsichere Jobs. Mittlerweile arbeiten über 40 Prozent der Beschäftigten ohne Tarifschutz. Von 2000 bis 2010 wurden die Reallöhne um 5,4 Prozent gesenkt.

Gewerkschaftliche Tarifpolitik gerät seit 20 Jahren durch die Politik immer mehr in die Defensive. Um diesen verhängnisvollen Trend umzukehren ist politischer Widerstand notwendig. Durch gesellschaftlichen Druck, durch Druck von der Straße. Dafür habe ich mich von 2001 bis 2009 im Rahmen meiner Gewerkschaftsarbeit bei ver.di vor allem eingesetzt. Hinzu kommen muss aber auch eine klare parteipolitische Alternative. Deshalb habe ich die WASG und DIE LINKE mit aufgebaut. Seit 2009 verfolge ich meine politischen Ziele als Bundestagsabgeordneter.

Privat

  • geboren am 25. Juni 1951 in Hildesheim, aufgewachsen in Hamburg
  • lebe in Stuttgart

Berufliche Etappen

  • 1966 Mittlere Reife, Ausbildung zum Drucker, Zivildienst
  • 1973 Wechsel nach Westberlin, bis 1980 Studium Druck-Ingenieur, Tätigkeit als Verlagshersteller, Studium Volkswirtschaft an der FU Berlin.
  • 1980 Wechsel nach Stuttgart, bis 2001 in der Tarifpolitik der IG Druck und Papier, ab 1989 der IG Medien tätig. In den achtziger Jahren insbesondere beteiligt an den Kämpfen zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche.
  • 1990/91 verantwortlich Beauftragter für die Tarifpolitik in der DDR – zunächst beratend – bzw. den neuen Bundesländern.
  • 2001 bis 2009 beruflich tätig als Chefvolkswirt beim ver.di-Bundesvorstand in Berlin

Politische Etappen

  • 1980 bis 1982 Beteiligung am Aufbau der DS (Coppik/Hansen)
  • 1982 Eintritt in die SPD nach Scheitern der DS
  • 2004 Unterstützung der Wahlalternative 2006 bzw. dann der WASG
  • 2005 Austritt aus der SPD und Eintritt in die WASG im Wahlkampf
  • 2006 Wahl zum Mitglied im Bundesvorstand der WASG
  • 2007 bis 2014 Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE
  • September 2009 Einzug in den Bundestag auf Listenplatz 4 der Landesliste Baden-Württemberg der Partei DIE LINKE.
  • September 2013 Wiederwahl in den Bundestag als Spitzenkandidat auf der Landesliste Baden-Württemberg der Partei DIE LINKE

Beruflicher Hintergrund

Wir bezahlen nicht fuer eure Krise

Demonstration am 28. März 2009: Wir zahlen nicht für eure Krise. Michael Schlecht hat DIE LINKE in dem Bündnis vertreten, dass die Proteste organisierte.

Bis Dezember 2009 arbeitete ich in Berlin als Chefvolkswirt der Gewerkschaft ver.di.

Publikationen und Veröffentlichungen aus dieser Tätigkeit finden sich hier:

Der Bereich Wirtschaftspolitik bei ver.di beschäftigt sich fachbereichsübergreifend mit Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung und Wirtschaftspolitik, der Verteilungspolitik, der Beschäftigungspolitik, der Finanz- und Steuerpolitik, der europäischen Wirtschaftspolitik sowie mit ausgewählten Branchen und ökonomischen Aspekten der Sozialpolitik.

Mit rund 2,3 Millionen Mitgliedern ist ver.di eine der größten freien Einzelgewerkschaften der Welt. Als Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft betreuen wir Beschäftigte in mehr als 1.000 Berufen.

ver.di bündelt Erfahrungen aus zahlreichen unterschiedlichen Tarifauseinandersetzungen. Keine andere Organisation besitzt so viel Fachwissen über Berufe und Branchen der modernen Dienstleistungsbereiche. So kann ver.di ihre Mitglieder in fachlichen und beruflichen Fragen umfassend betreuen.

Mehr Informationen gibt es unter www.verdi.de

Mitgliedschaften und Engagement:

  • DIE LINKE, wirtschaftspolitischer Sprecher
  • Gewerkschaft ver.di
  • Finanzen

    Einkünfte

    • Abgeordnetenentschädigung (Diät) von 8.229 Euro brutto im Monat (muss voll versteuert werden)
    • Steuerfreie Kostenpauschale von 4.204 Euro im Monat für die Mandatsausübung. Dieses Geld fließt in die Finanzierung meines Wahlkreisbüros, der Wahlkreisarbeit, meiner Reisekosten sowie der Unterkunft in Berlin.

    Nebentätigkeiten

    Keine Nebentätigkeiten

    Spenden

    Ich entrichte an die Partei DIE LINKE eine monatliche Mandatsträgerabgabe (1250 Euro abzüglich 100 Euro je Kind, macht bei mir 1050 Euro).

    Sonstiges