„Es ist bedauerlich, dass es von Seiten der Grünen kein klares Nein zu Stuttgart 21 für die Zeit nach einer gewonnen Landtagswahl gibt,“ so Michael Schlecht, Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg der Partei DIE LINKE.
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Renate Künast antwortete auf die Frage, ob die Grünen bei entsprechenden parlamentarischen Mehrheiten nach dem 27. März das Projekt beerdigen wollen, sehr ausweichend, ja sie drehte geradezu Pirouetten. „Wir machen alles was geht,“ so die noch weitestgehende Aussage von Künast. Und sie zitierte ihren Parteifreund Kretschmann: “Wir versprechen nichts, aber wir werden alles dafür tun um S21 zu beenden.“ Das sind die Aussagen, die viele Menschen in Stuttgart irritieren.
Für DIE LINKE gilt: Auch nach der Wahl sozial! Und das heißt auch: Mit den Abgeordneten der Linken wird es im nächsten baden-württembergischen Landtag keine Fortsetzung von Stuttgart 21 geben!
Von der eigenen Unklarheit der Grünen mit Vorwürfen gegen den Stuttgarter Abgeordneten Ulrich Maurer abzulenken, ist abgeschmackt. Ulrich Maurer hat schon vor acht Jahren eine kritische Position zu S21 entwickelt. Dies war bevor die Grünen noch im Bundestag während der rot-grünen Regierungszeit Stuttgart unterstützt haben.







