Zwei Tage vor der letzten Diskussionsveranstaltung der bundesweiten Reihe „Welchen Weg wählt Deutschland aus der Wirtschafts- und Klimakrise?“ mit Bundestagskandidaten, muss die Klima-Allianz diese Veranstaltung absagen. Der Grund: die Kandidaten von FDP, SPD und CDU sagten ihre Teilnahme ab, eine Diskussion zwischen der Linken und den Grünen im Klimabereich ist kaum kontrovers und bringt den Bürgern wenig neue Erkenntnisse. Ganzen Beitrag lesen »
Schlagwort: Podiumsdiskussion
Bund der Selbständigen lädt Michael Schlecht, Bundestagskandidaten der LINKEN wieder aus
Der Bund der Selbständigen hatte die Direktkandidaten aller im Parlament vertretenen Parteien zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Jetzt hat man es sich anders überlegt: Mit Michael Schlecht, Kandidat der Linken und Gewerkschafter wolle man nicht diskutieren. Man lud ihn kurzerhand wieder aus.
„Damit werden demokratische Spielregeln verletzt, der Bund der Selbständigen stellt sich auf blamable Weise ins demokratische Abseits,“ so Thomas Trüper, Kreissprecher DIE LINKE und Stadtrat in Mannheim. Und er ergänzt: “So etwas ist im Wahlkampf bisher überhaupt noch nicht vorgekommen. Selbst Roland Koch akzeptiert im Umgang mit der LINKEN die demokratischen Grundregeln: ‚DIE LINKE ist da und deshalb muss man sich mit ihr auseinandersetzen.”
Diskussion mit Bundestagskandidaten: Streit um Afghanistan
Bericht des Mannheimer Morgen vom 03.09.2009
An dem Tag, an dem die Deutschen den Zweiten Weltkrieg vor 70 Jahren begannen, diskutierten Kandidaten aller im Bundestag vertretenen Parteien auf Einladung der Friedensbewegung über Sinn und Zweck des Afghanistan- Einsatzes der Bundeswehr.
Andreas Zumach, Zeitungskorrespondent am Sitz der Vereinten Nationen und Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft, sieht nach acht Jahren Krieg in dem Land am Hindukusch, dass alle bisher gesetzten strategischen Ziele gescheitert sind. Es sei nicht gelungen, Osama bin Laden zu fangen, die Taliban zu stoppen, den Wiederaufbau zu fördern, das Land zu stabilisieren oder gar Demokratie einzuführen. Nur ein verantwortlicher Abzug könne das Dilemma lösen. „Morgen aus Afghanistan raus, das ist falsch“, so Zumach. „Zumindest Bauchschmerzen“ hatten die Bewerber um ein Bundestagmandat. Prof. Egon Jüttner (CDU) stellt für sich klar: „Ich bin für ein Ausstiegsszenario.“ Skepsis sei angebracht, ob die Ziele der Bundesregierung überhaupt erreicht werden könnten. Stefan Rebmann (SPD) findet: „Wir müssen schauen, dass wir möglichst bald aus Afghanistan heraus können.“ Allein Michael Schlecht (Linke) ist für den sofortigen Abzug – ohne wenn und aber: „Was da passiert, produziert tendenziell neue Terroristen.“ Ganzen Beitrag lesen »
Kollegiale Atmosphäre bei erster Debatte Kandidaten diskutieren zum Wahlkampf-Auftakt
Mannheimer Morgen, 25.06.2009
Der Anfang ist gemacht. Gerade zwei Wochen liegt die Kommunalwahl zurück, schon beginnt der nächste Wahlkampf. Am Dienstagabend traten zum ersten Mal die fünf Mannheimer Direktkandidaten für die Bundestagswahl im September zu einer Diskussion an: Prof. Egon Jüttner (CDU), Stefan Rebmann (SPD), Dr. Birgit Reinemund (FDP), Michael Schlecht (Linke) und Dr. Gerhard Schick (Grüne). Geladen hatte die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Das Thema: “Nix zu lachen, Politik in Zeiten der Krise.”







