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	<title>Michael Schlecht, MdB &#187; Öffentlicher Dienst</title>
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	<description>Chefvolkswirt Bundestagsfraktion DIE LINKE</description>
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		<title>Ganz Große Koalition der Lohndrücker</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 09:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseerklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lohndrücker]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Dienst]]></category>
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		<description><![CDATA[„Union und FDP, aber leider auch SPD und Grüne haben sich als Lohnbremser für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Union und FDP, aber leider auch SPD und Grüne haben sich als Lohnbremser für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder erwiesen,“ kommentiert Michael Schlecht das Abstimmungsergebnis im Deutschen Bundestag über den Antrag der LINKEN zur Verbesserung der Finanzausstattung der Länder. Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sollten so unterstützt werden. Der Bundestagsabgeordnete und Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE<br />
weiter:</p>
<p>Die Bundesregierung predigt in Sonntagsreden höhere Löhne, um den Aufschwung zu sichern. Aber höhere Löhne fallen nicht vom Himmel: Dort wo die Politik als Arbeitgeber selbst am Verhandlungstisch sitzt kneift sie. So wird der Aufschwung nie bei den Menschen ankommen.</p>
<p>Die Fraktion DIE LINKE hatte beantragt den Ländern die Aufwendungen von 4,5 Milliarden Euro jährlich für das von ver.di geforderte Lohnplus von 5 Prozent über eine Veränderung der Gemeinschaftssteuern zu erstatten. Alle Fraktionen außer der LINKEN haben diesen Antrag abgelehnt und sind den Beschäftigten in den laufenden Tarifverhandlungen in den Rücken gefallen. Feuerwehrleute, Polizisten, Lehrer und Richter leisten unverzichtbare Dienste und haben Anspruch auf vernünftige Löhne.</p>
<p>Die Forderungen der Beschäftigten sind finanzierbar: Allein die Steuerreformen der rot-grünen Bundesregierung, der großen Koalition sowie der aktuellen Bundesregierung haben den Ländern jährliche Steuerausfälle von 25 Milliarden Euro aufgebürdet. Diese Entwicklung ist dringend umzukehren.<br />
DIE LINKE unterstützt die Forderungen der Gewerkschaft ver.di nach deutlichen Lohnerhöhungen für die Beschäftigten der Länder.</p>
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		<title>Kommentar: Aufschwung der Profite und Leiharbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 05:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schlecht, MdB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche haben wir es wieder einmal erlebt: Bei der Präsentation des Jahreswirtschaftsberichtes jubelte Wirtschaftsminister Brüderle über den „XL-Boom“. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.michael-schlecht-mdb.de/wp-content/uploads/2009/10/2011-01-24-Kommentar-42-Aufschwung-Karikatur.pdf"><img class="alignright size-full wp-image-1752" title="2011-01-24-Kommentar-42-Aufschwung-Karikatur" src="http://www.michael-schlecht-mdb.de/wp-content/uploads/2011/01/2011-01-24-Kommentar-42-Aufschwung-Karikatur.jpg" alt="" width="250" height="228" /></a>Letzte   Woche haben wir es wieder einmal erlebt: Bei der Präsentation des  Jahreswirtschaftsberichtes jubelte Wirtschaftsminister Brüderle über den  „XL-Boom“. Viele Menschen fragen sich: „Und was habe ich davon?“</p>
<p>Der   Aufschwung ist vor allem ein Aufschwung der Profite. Die Unternehmer  haben 2010 ein Plus von mehr als 13 Prozent eingesackt. Die Herren der  Dax-Konzerne legen im gesamten Jahr sogar einen Anstieg um satte 210  Prozent hin!</p>
<p>Den   Beschäftigen steht gerade einmal ein Plus von 2,2 Prozent ins Haus.  Zieht man davon die Preissteigerung von 1,8 Prozent ab, bleiben  mickerige 0,4 Prozent übrig. Dieses Plus gibt es nur, weil wegen des  Rückgangs der Kurzarbeit mehr Stunden gearbeitet wurde.  In Stundenlöhnen gerechnet gab es nur einen „Zuwachs“ von 0,1 Prozent;  nach Abzug der Preissteigerung errechnet sich eine Lohnsenkung um 1,7  Prozent!<span id="more-1751"></span></p>
<p>Merkel   und Brüderle posaunen herum: &#8220;Jetzt muss es mehr Geld für die  Beschäftigen geben.&#8221; Prima Idee! Nur bisher klimpert es nicht in unseren  Taschen. Und im Vorfeld der Tarifrunden jammern die Unternehmer munter  drauflos.</p>
<p>Man   kann gespannt sein, ob die Regierung mit dafür sorgt, dass in der  Tarifrunde der Länder die Einkommen deutlich ansteigen. Ver.di hat ein  Plus von fünf Prozent gefordert. Dies müsste eigentlich auch der  Abschluss sein. Damit auch Krankenschwestern, Straßenmeister,  Feuerwehrleute, Lehrer und andere etwas vom Aufschwung spüren.</p>
<p>Wenn   Merkel und Brüderle es ernst meinten mit ihrem Plädoyer für höhere  Löhne, dann müssten sie vor allem den gesetzlichen Mindestlohn mit 10  Euro einführen.</p>
<p>Die   Arbeitslosigkeit ist zurückgegangen. Gut so. Brüderle stilisiert das  jedoch bereits hoch zum Weg in die Vollbeschäftigung. Quatsch. Denn  erstens sind drei Millionen Arbeitslose immer noch viel zu viel. Hinzu  kommt, dass mehr als eine Million Erwerbsloser gar  nicht mitgezählt wird. Von der sogenannten &#8220;stillen Reserve&#8221; ganz zu  schweigen.</p>
<p>OK   ist auch, dass mittlerweile nur noch wenige kurzarbeiten müssen. Aber  was sind das eigentlich für neue Jobs, die geschaffen wurden? Rund  200.000 sollen es nach amtlicher Statistik sein. Mehr als die Hälfte des  gesamten Aufbaus an Beschäftigung geht in die  Leiharbeit. In der Krise 2009 wurden sie als erste nach Hause  geschickt. Und jetzt &#8220;dürfen&#8221; sie wieder kommen. Im Oktober waren es  bereits mehr als 900.000. Das war bereits Rekord. Mittlerweile ist die  eine Millionen-Marke längst geknackt. Die &#8220;Boom-Branche&#8221;.</p>
<p>Unternehmer  setzen auf Leiharbeit, weil so die Lohnkosten gedrückt werden können.  Vollzeitbeschäftigte in Leihjobs erhalten im Durchschnitt knapp  1400 Euro. Da sind alle Zuschläge und Jahresleistungen mit drin.  Festangestellte Beschäftige verdienen mindestens 2300 Euro. Damit  bekommen Leihjobber satte 900 Euro weniger. Und der Chef  kann sie bei Bedarf problemlos vor die Tür setzen. Kein  Kündigungsschutz und kein Betriebsrat &#8220;stört&#8221;.</p>
<p>Es   ist hohe Zeit den Widerstand zu erhöhen. DIE LINKE unterstützt den  Aktionstag der Gewerkschaften am 24. Februar. Wir treten dafür ein, dass  bei der Leiharbeit equal pay festgeschrieben wird und die Verleihdauer drei Monate nicht überschreiten  darf. Außerdem wollen wir eine Flexibilitätsprämie von 10 Prozent.</p>
<p><strong>Download:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.michael-schlecht-mdb.de/wp-content/uploads/2009/10/2011-01-24-Kommentar-42-Aufschwung-Karikatur.pdf">Den Kommentar mit Karikatur und Schaubild herunterladen (PDF, 535 KB)</a></li>
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		<title>Interview: Michael Schlecht zu den geplanten Protesten gegen den schwarz-gelben Sozialabbau</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 05:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schlecht, MdB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michael Schlecht im Interview mit dem bermudafunk zu den Vorbereitungen der Proteste gegen geplanten Sozialabbau von Schwarz-Gelb, Bürgerarbeit und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Schlecht im Interview mit dem <a href="http://www.bermudafunk.org" target="_blank">bermudafunk</a> zu den Vorbereitungen der Proteste gegen geplanten Sozialabbau von Schwarz-Gelb, Bürgerarbeit und der möglichen Zusammenarbeit der LINKEN mit SPD und Grünen.</p>
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		<title>Krise dauert an: Kaufkraft stärken</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rezession sei beendet, es gehe wieder voran, so die optimistischen Meldungen. Weitere Konjunkturprogramme seien nicht notwendig, so die Kanzlerin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Rezession sei beendet, es gehe wieder voran, so die optimistischen Meldungen. Weitere Konjunkturprogramme seien nicht notwendig, so die Kanzlerin. Jetzt meldet das Statistische Bundesamt ein &#8220;Nullwachstum&#8221; für das letzte Quartal 2009. &#8220;Das Ende der Krise ist offen, die wirtschaftliche Situation ist hochgradig labil&#8221;, so Michael Schlecht (MdB), gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE. Er erklärt:</p>
<p style="text-align: justify;">Der Tiefpunkt der Krise war im Frühjahr 2009. Die geringfügigen Steigerungen der wirtschaftlichen Entwicklung im Sommer und Herbst sind auf statistische Täuschungen zurückzuführen. Mit dem &#8220;Nullwachstum&#8221; im vierten Quartal wird deutlich: Die Wirtschaft stagniert auf dem tiefen Krisenniveau.  Besonders brisant ist, dass die privaten Konsumausgaben weiter ins Minus rutschen, die private Binnennachfrage ist weiter deutlich geschwächt worden. Mit dem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit und der Angst in den Betrieben vor Jobverlust, droht sich diese Entwicklung zu verschärfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir brauchen mehr Binnennachfrage unter anderem mit einem gesetzlichen Mindestlohn. Und höhere Tariflöhne, so wie sie jetzt von ver.di für den öffentlichen Dienst gefordert werden. Wenn die Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes für ihre Forderungen streiken, dann ist dies nicht nur ein Beitrag zur Verbesserung der persönlichen Lage. Dann leisten sie einen unschätzbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung unseres Landes. Die Streikenden sind die, die etwas für unser Land tun, nicht eine wirtschaftspolitisch ignorante Regierung.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wir brauchen ein 100 Milliarden Zukunftsprogramm des Staates für Erziehung, Bildung und bessere Infrastruktur, vor allem beim ökologischen Umbau. So kann auch aktuell der Konjunktur richtig Dampf gemacht werden.</p>
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		<title>Michael Schlecht bei den Warnstreikenden in Mannheim</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schlecht, MdB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[ver.di Rhein-Neckar hatte die Beschäftigten in den Kommunen  im Rhein-Neckar-Kreis und bei Bundeseinrichtungen (z.B. Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Deutsche Rentenversicherung)  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-693" title="Warnstreik ver.di Mannheim 03.02.2010" src="http://www.michael-schlecht.net/wp-content/uploads/2010/02/2010-02-03-Warnstreik-verdi-Mannheim.jpg" alt="Warnstreik ver.di Mannheim 03.02.2010" width="565" height="206" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong>ver.di Rhein-Neckar hatte die Beschäftigten in den Kommunen  im Rhein-Neckar-Kreis und bei Bundeseinrichtungen (z.B. Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Deutsche Rentenversicherung)  zu einem Warnstreik aufgerufen. Etwa 1000 Kolleginnen und Kollegen waren dem Aufruf gefolgt. Hauptredner der Kundgebung vor dem Haupteingang des Uni-Klinikums in Mannheim war Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender.</strong></p>
<div id="attachment_696" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-696" title="Frank Bsirske und Michael Schlecht" src="http://www.michael-schlecht.net/wp-content/uploads/2010/02/2010-02-03-bsirske-schlecht-2.jpg" alt="Frank Bsirske und Michael Schlecht" width="200" height="149" /><p class="wp-caption-text">Frank Bsirske und Michael Schlecht</p></div>
<p>Vor der Kundgebung fand ein Streikfrühstück im Gewerkschaftshaus statt. Michael Schlecht nahm daran teil und traf mit seinen Äußerungen auf große Zustimmung:</p>
<p style="text-align: left;">„Die Durchsetzung der gewerkschaftlichen Forderungen nach Altersteilzeit und der Übernahme von Auszubildenden verjüngt die Beschäftigtenstruktur und erhöht die Qualität des öffentlichen Dienstes.“</p>
<p style="text-align: left;">Michael Schlecht weiter: „In der Wirtschaftskrise ist die von den Arbeitgebern geforderte Lohnzurückhaltung im öffentlichen Dienst zudem eine fatale konjunkturpolitische Entscheidung. Volkswirtschaftlich notwendig ist dagegen eine Stärkung der Kaufkraft. Gerade in Zeiten rückläufiger Exporte ist eine Stärkung der Binnennachfrage notwendig.“</p>
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		<title>Merkel ist ein Wachstumsrisiko</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Bundesregierung würgt den Aufschwung ab&#8221;, stellt der Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE, Michael Schlecht, fest, nachdem der ZEW-Konjunkturindikator zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;Die Bundesregierung würgt den Aufschwung ab&#8221;, stellt der Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE, Michael Schlecht, fest, nachdem der ZEW-Konjunkturindikator zum vierten Mal in Folge gesunken ist. &#8220;Die Wirtschaftsleistung ist 2009 bereits um fünf Prozent eingebrochen. Keine Regierung der Nachkriegszeit hat soviel Werte vernichtet. Und mit ihrer Politik der gefesselten Hand droht die Bundesregierung nun auch die zarte wirtschaftliche Erholung zu ersticken. Merkel ist zum Wachstumsrisiko geworden.&#8221; Schlecht weiter:</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Die leichte wirtschaftliche Erholung im zweiten und dritten Quartal 2009 – mit einem Plus von 0,4 bzw. 0,7 Prozent im Vergleich zum jeweils vorangegangenen Quartal – ist kein Grund zur Zuversicht. Sie geht auf Scheineffekte zurück. Der Einbruch der Importe hat den Außenbeitrag erhöht und die Lager wurden kurzfristig aufgefüllt. Doch die USA und unsere EU-Partner stehen mit dem Rücken zur Wand, weshalb vom Export kaum weitere Impulse kommen werden. Das Ende der Kurzarbeit wird Kernbelegschaften in die Arbeitslosigkeit schicken und dem privaten Konsum das Genick brechen. Die Kreditklemme verschärft sich und für 2010 wird ein Nachkriegsrekord bei Unternehmensinsolvenzen erwartet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung muss endlich ein europäisch koordiniertes drittes Konjunkturprogramm auflegen. Statt Steuergeschenken für reiche Erben sowie die Hotellobby brauchen wir Investitionen in Bildung und eine Energiewende. Die Bundesregierung muss mehr öffentliche Beschäftigung schaffen, einen Mindestlohn einführen und Hartz IV erhöhen.&#8221;</p>
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		<title>Presseerklärung: Höhere Löhne für höheres Wachstum</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 12:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schlecht, MdB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der öffentliche Dienst braucht einen kräftigen Schluck aus der Pulle, erklärt der gewerkschaftspolitische Sprecher des Parteivorstands der LINKEN, Michael Schlecht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der öffentliche Dienst braucht einen kräftigen Schluck aus der Pulle, erklärt der gewerkschaftspolitische Sprecher des Parteivorstands der LINKEN,  Michael Schlecht, zu den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Schlecht weiter:</p>
<p style="text-align: justify;">Der öffentliche Dienst gibt den Takt für die Löhne vor. Unsere EU-Partner stehen wegen Deutschlands Lohndumping mit dem Rücken zur Wand, Staatsbankrotte drohen. Die leichte Erholung der deutschen Ausfuhren ist daher keine Entwarnung. Die Löhne müssen  kräftig steigen, damit die Wirtschaft wächst.</p>
<p style="text-align: justify;">DIE LINKE. unterstützt daher die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach 5 Prozent mehr Lohn. Der Bund muss die Kommunen besser finanzieren: Durch höhere Steuern für Reiche, notfalls durch Kredite. Nach den Care-Paketen für die Banken ist Schluss mit Diät im öffentlichen Dienst</p>
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