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Interview mit dem Mannheimer Morgen: „Alle Banken gehören verstaatlicht“

25. August 2009  Presseecho & Interviews

Interview: Michael Schlecht tritt für Die Linke in Mannheim bei der Bundestagswahl an / Er will höhere Steuern für Gutverdiener

23 Jahre lang war Michael Schlecht SPD-Mitglied – bis er 2005 austrat und die WASG mitgründete. Bei der Bundestagswahl tritt der ver.di-Chefvolkswirt in Mannheim für Die Linke an. Eine Koalition mit seiner alten Partei? „Dieser Weg ist verbaut“, sagt Schlecht. Der Staat soll alle Banken übernehmen, zwei Millionen Jobs schaffen und 100 Milliarden ausgeben.

Mannheimer Morgen: Sie scheinen sehr staatsgläubig zu sein.

Michael Schlecht: Ich habe vor allem ein sehr großes Misstrauen gegenüber dem, was der Markt alles leisten kann – der hat nämlich massiv versagt. Darum brauchen wir deutlich stärkere Kontrollen durch die öffentliche Hand. Und bei den Banken haben wir doch schon einen verstaatlichten Bankensektor, die Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Ganzen Beitrag lesen »

Politischer Aschermittwoch: Keine Spur von Katerstimmung bei Heringsessen der Parteien

26. Februar 2009  Presseecho & Interviews

Mannheimer Morgen, 26.02.2009

Von unseren Redaktionsmitgliedern Ute Hahnenberger, Heiko Brohm und Thorsten Langscheid

Den Aschermittwoch nutzten SPD, Mannheimer Liste und Linkspartei gestern zum traditionellen politischen Schlagabtausch. Bei der SPD gab es im bis auf den letzten Platz ausverkauften Saal der Arbeiterwohlfahrt an der Murgstraße von der Arbeitsgemeinschaft 60 plus selbst eingelegte Heringsfilets zu den Reden der Kandidaten für die drei Urnengänge des Superwahljahres 2009, Peter Simon (Europa), Stefan Rebmann (Bundestag) und Dr. Stephan Fulst-Blei (Gemeinderat). Die Linkspartei bot im Bürgerhaus Neckarstadt-West ihren Bundestagskandidaten Michael Schlecht auf. Die Mannheimer Liste hatte ins Casino der Mannheimer Versicherung in die Oststadt eingeladen. Festredner war der ehemalige Hochschul-Rektor und Mannheim-Vertreter in Stuttgart, Professor Dr. Dietmar von Hoyningen-Huene.

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Michael Schlecht: Direktkandidat für DIE LINKE in Mannheim

10. Dezember 2008  Allgemeines

Michael Schlecht, gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE, von Beruf Chefvolkswirt der Gewerkschaft ver.di, ist von einer Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Mannheim zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2009 gewählt worden.

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Michael Schlecht tritt für “Die Linke” an – “Profi von außen” stellt sich zur Wahl

21. November 2008  Presseecho & Interviews

Mannheimer Morgen, 21.11.2008

Ein Auswärtiger, der für Mannheim bei der Bundestagswahl antritt? Und dann noch einer aus Stuttgart? Das sind Fragen, die Michael Schlecht sicher zu hören bekommt, jetzt, wo er für “Die Linke” seinen Hut in den Ring geworfen hat im Kampf ums Mannheimer Direktmandat. Doch der 57-Jährige hat eine elegante Antwort. Denn als Linker stehe er nicht für Rivalität, sondern für soziale Gerechtigkeit. “Ich will zeigen, dass wir auch die Partei der wirtschaftlichen Kompetenz sind. Die wird man mir wegen meines Berufs nicht absprechen können.” Schlecht ist Chefvolkswirt beim Verdi-Bundesvorstand in Berlin. In den 70er Jahren studierte er Druckingenieurwesen und Volkswirtschaftslehre. 1980 ging er als Gewerkschaftssekretär für Tarifpolitik zur IG Druck nach Stuttgart, seit 2001 arbeitet Schlecht an der Spree. Die Stadt am Neckar aber blieb sein Hauptwohnsitz.

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