Schlagwort: interview

»Privatbanken aus dem Geschäft nehmen« – Interview mit der Zeitung “junge Welt”

22. Juni 2011  Presseecho & Interviews
800px-Junge_Welt.svg

Zur Lösung der Euro-Krise müßte eine öffentliche europäische Bank gegründet werden. Ein Gespräch mit Michael Schlecht

Interview: Mirko Knoche

Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy haben sich darauf geeinigt, den Privatbanken nur eine freiwillige Beteiligung an der Griechenland-Rettung abzuverlangen. Sie haben das scharf kritisiert. Warum?

Die Banken spielen nur mit den Regierungen. Wir brauchen keinen freiwilligen Beitrag, weil sich ohnehin niemand daran hält. Ganzen Beitrag lesen »

Interview: Michael Schlecht zu den geplanten Protesten gegen den schwarz-gelben Sozialabbau

Michael Schlecht im Interview mit dem bermudafunk zu den Vorbereitungen der Proteste gegen geplanten Sozialabbau von Schwarz-Gelb, Bürgerarbeit und der möglichen Zusammenarbeit der LINKEN mit SPD und Grünen.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Interview mit Michael Schlecht beim Sonntagsmatinee „Der Euro brennt“ in Kirchheim/Teck am 13. Juni 2010

14. Juni 2010  Presseecho & Interviews

Thomas Mitsch: Michael, wir haben uns gestern schon, auf der Demonstration „Wir zahlen nicht für eure Krise!“, die zeitgleich mit einer Demonstration in Berlin in Stuttgart satt fand, gesehen. Wie siehst Du den Erfolg und hat die Demonstration etwas gebracht?

Michael Schlecht: Ich glaube schon, dass die Demonstration ein erster wichtiger Schritt war, um die Proteste auf die Straße zu bringen. Ob diese Demonstration etwas unverzüglich bewegt hat, damit die Regierung von ihrem Sparvorhaben abgeht, das würde ich allerdings sehr skeptisch sehen. Aber es ist ja auch für uns ein erster Schritt in Richtung wie muss es weitergehen. Es muss ein möglichst breiter Protest gegen die Politik der Bundesregierung organisiert werden.

Das ganze Interview lesen…

Interview: “Schuldenkrise ist made in Germany”

24. April 2010  Presseecho & Interviews

In der Braunschweiger Zeitung erschien am 23. April 2010 ein Bericht über ein Interview mit Michael Schlecht.
Thema: “Schuldenkrise ist made  in Germany” – Linker Volkswirt fordert: Exportüberschuss abbauen

Der Artikel kann hier online nachgelesen werden:

Interview: Quelle ist auch ein Opfer der Agenda 2010

21. Oktober 2009  Presseecho & Interviews

Junge Welt, 21. Oktober 2009

Politik ist gefordert: Verstaatlichung der Banken und Stärkung der Binnennachfrage können die Realwirtschaft retten und Pleiten verhindern. Ein Gespräch mit Michael Schlecht
Interview: Claudia Wangerin

Michael Schlecht ist Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke und noch Chefvolkswirt der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Durch die Abwicklung des Traditionsunternehmens Quelle werden nach Gewerkschaftsangaben alle Mitarbeiter arbeitslos. Betroffen sind nicht nur die Zentrale in Fürth, sondern auch das Logistik-Center in Leipzig sowie Callcenter mit Tausenden Beschäftigten. Welche Möglichkeiten haben die Gewerkschaften noch, welche hat die Politik?

Wir sind am Ende eines Dramas, das deutlich macht, daß wir eine ganz andere Wirtschaftspolitik brauchen. Das erste Problem ist die enger werdende Kreditklemme. Eine angemessene politische Antwort auf die Wirtschafts- und Finanzkrise wäre die Vergesellschaftung der Banken. Unter staatlicher Kontrolle müßten die Banken dafür sorgen, daß die Realwirtschaft funktioniert. Das ist der entscheidende Hebel. Darüber hinaus muß die Politik das Lohndumping in Deutschland beenden. Quelle ist letztlich auch ein Opfer der Agenda 2010, mit der Lohndumping durchgesetzt wurde. Deshalb leiden wir an einer Schwächung der Binnennachfrage. Das setzt einen blindwütigen Anarchokapitalismus in Gang, der ganze Unternehmen über die Klinge springen läßt. Siehe Arcandor und Quelle. Ganzen Beitrag lesen »

Linksfraktion.de: Sechs Fragen an Michael Schlecht

21. Oktober 2009  Presseecho & Interviews

35 der 76 Abgeordneten, die DIE LINKE im 17. Bundestag stellt, sind neu gewählte Mitglieder des Parlaments. Welche Erwartungen haben sie? Was haben sie vor? linksfraktion.de fragt nach.

Michael Schlecht, 58, Gewerkschaftssekretär, Volkswirt aus Baden-Württemberg

Sie sind jetzt Volksvertreter. Wie wollen Sie die Interessen der Menschen vertreten?

Den Interessen und Problemen der Menschen im Parlament eine Stimme geben. Vor allem aber vor Ort arbeiten. Das wichtigste ist, den Menschen deutlich zu machen, dass wir im Parlament vor allem dann etwas bewegen können, wenn auch sie selbst im Land ihren Unmut und ihre Interessen im Rahmen von Protesten und Demonstrationen deutlich machen. Mehr Unruhe braucht das Land!

Wie wollen Sie konkret den Widerstand gegen Sozialabbau und Krieg stärken?

Ich werde mich dafür einsetzen die Informationen über die drohende Agenda 2020 zu intensivieren. Die Regierung versucht, der Bevölkerung vorzugaukeln, dass wir bereits wieder auf dem Weg aus der Krise sind und dass alles nicht so schlimm wird. Da müssen wir mit Gegeninformation antreten. Außerdem werde ich Widerstandsbewegungen aus den Gewerkschaften und den sozialen Bewegungen unterstützen. Dies ist vor allem im Widerstand gegen die Kriegseinsätze wichtig. Ganzen Beitrag lesen »

Interview mit dem Mannheimer Morgen: „Alle Banken gehören verstaatlicht“

25. August 2009  Presseecho & Interviews

Interview: Michael Schlecht tritt für Die Linke in Mannheim bei der Bundestagswahl an / Er will höhere Steuern für Gutverdiener

23 Jahre lang war Michael Schlecht SPD-Mitglied – bis er 2005 austrat und die WASG mitgründete. Bei der Bundestagswahl tritt der ver.di-Chefvolkswirt in Mannheim für Die Linke an. Eine Koalition mit seiner alten Partei? „Dieser Weg ist verbaut“, sagt Schlecht. Der Staat soll alle Banken übernehmen, zwei Millionen Jobs schaffen und 100 Milliarden ausgeben.

Mannheimer Morgen: Sie scheinen sehr staatsgläubig zu sein.

Michael Schlecht: Ich habe vor allem ein sehr großes Misstrauen gegenüber dem, was der Markt alles leisten kann – der hat nämlich massiv versagt. Darum brauchen wir deutlich stärkere Kontrollen durch die öffentliche Hand. Und bei den Banken haben wir doch schon einen verstaatlichten Bankensektor, die Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Ganzen Beitrag lesen »

»Einzige Partei, die für sozialpolitische Wende steht«

16. Mai 2009  Presseecho & Interviews

Die Linke hat ihre Forderungen im Programmentwurf zur Bundestagswahl im zweiten Anlauf verschärft. Ein Gespräch mit Michael Schlecht, in junge welt 16.05.2009 von Ralf Wurzbacher.

Ganzen Beitrag lesen »