Thema: “Wie viel ist uns Arbeit wert? – Streit um den Mindestlohn”.
Es diskutieren: Michael Schlecht, Franz-Josef Möllenberg (Vorsitzender Gewerkschaft NGG), Heinrich Kolb (FDP, stellv. Fraktionsvorsitzender) und Prof. Ronnie Schöb (Wirtschaftswissenschaftler FU Berlin)
Donnerstag, 25.02.2010, ab 22.15 Uhr auf PHOENIX
Die Sendung kann hier auf Youtube angesehen werden:
“In Frankreich erfolgt die Lohnsubvention seit 1993 hauptsächlich durch eine
Subventionierung der arbeitgeberseitigen Sozialversicherungsbeiträge. Jedoch gibt es seit
2000 ergänzend steuerliche Anreize für die Arbeitnehmerseite in Form einer
Beschäftigungsprämie (prime pour l’emploi), die mit der Einkommenssteuer verrechnet wird.”
Nun Konkret:
Maximale Entlastung ca. 18% des Bruttolohns beim gesetzlichen Mindestlohn (SMIC).
Ende der Lohnsubvention beim 1,3-fachen des SMIC.
Die Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers liegen normalerweise bei 43% des Bruttolohns.
Der Herr vom IFO – Institut kann kein Professor oder Wissenschaftler sein, denn dieser will die Meinung seiner Gesprächspartner nicht manipulieren, sondern Wahrheit finden.
Rechnen für nun 8,85 + (0.43-0.18) * 8.85 ~ 11 Euro kalkulatorischer Stundenlohn für den Arbeitgeber.