Videos zur Finanzkrise
Krise? Welche Krise? Während Millionen von Menschen um ihre Zukunft bangen oder bereits durch die Folgen der Bankenkrise direkt betroffen sind, eröffnen Investmentbanker bereits das nächste Kasino.
Ich bin in den letzten Tagen auf folgende interessante Videos dazu gestoßen, die ich gerne an Sie empfehlen würde:
- Das Milliardenspiel – Wer hat unser Geld verzockt? (Frontal 21-Dokumentation vom 21.07.2009, ZDF, 44 Min.)
- Krise? Welche Krise? – Frankfurts Investmentbanker sind wieder in Partylaune (Report Maniz vom 20.7.2009, SWR, 6 Min.)
- Luxusgehalt trotz Staatshilfe: Die Lügen der Politik ( Panorama vom 16.07.09, NDR, 8 Min.)
Kommentar: Millionäre zur Kasse!
Mit der Wirtschaftskrise brechen die Steuereinnahmen weg. Die Regierung geht bis 2013 von einem Minus von rund 200 Milliarden Euro aus.
Und die Ausgaben für Erwerbs- bzw. Arbeitslose steigen massiv an. Die Kosten beim Arbeitslosengeld I explodieren bis 2013 um mindestens 50 Milliarden Euro. Und für das Arbeitslosengeld II-System wird dergleiche Betrag notwendig. In der Summe 100 Milliarden Euro Mehrausgaben!
Die gesamte Lücke – Steuerausfälle und Mehrkosten – beträgt mindestens 300 Milliarden Euro! Dabei sind die Kosten der Bankenrettung noch gar nicht berücksichtigt.
Kommentar: LINKES Sofortprogramm gegen die Krise
3,4 Millionen Arbeitslose gab es im Juni. Gegenüber Juni 2008 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 250.000. Und: die offizielle Statistik schummelt. Über eine Million Arbeitslose wurden schlicht rausgerechnet. Die tatsächliche Arbeitslosigkeit beträgt bereits jetzt 4,5 Millionen!
Bedrückend ist, dass mittlerweile 1,4 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit sind. Wären sie es nicht, gäbe es mindestens 400.000 Arbeitslose mehr. Also fast fünf Millionen – im Sommer 2009! Und der weitere Anstieg droht. Ganzen Beitrag lesen »
Kommentar: Krisenverschärfung durch Kreditklemme: Banken in Verantwortung nehmen
Immer mehr Pleiten drohen. Und mit ihnen die massive Vernichtung von Arbeitsplätzen. Eine Ursache sind wegbrechende Aufträge. Aber immer stärker werden Betriebe und Arbeitsplätze bedroht weil die Banken Kreditlinien kürzen und Zinsen heraufsetzen.
In rund 80 Prozent der Insolvenzen haben verschlechterte Kreditbedingungen einen erheblichen Einfluss. So eine Untersuchung der Uni Mannheim. Bei knapp 40 Prozent ist die Kreditverweigerung der Banken die „zentrale Ursache“.
Kollegiale Atmosphäre bei erster Debatte Kandidaten diskutieren zum Wahlkampf-Auftakt
Mannheimer Morgen, 25.06.2009
Der Anfang ist gemacht. Gerade zwei Wochen liegt die Kommunalwahl zurück, schon beginnt der nächste Wahlkampf. Am Dienstagabend traten zum ersten Mal die fünf Mannheimer Direktkandidaten für die Bundestagswahl im September zu einer Diskussion an: Prof. Egon Jüttner (CDU), Stefan Rebmann (SPD), Dr. Birgit Reinemund (FDP), Michael Schlecht (Linke) und Dr. Gerhard Schick (Grüne). Geladen hatte die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Das Thema: “Nix zu lachen, Politik in Zeiten der Krise.”
Kommentar: Erfolgreicher Wahlparteitag der LINKEN – Konsequent sozial!
Viele Menschen in unserem Land sind in Sorge. Sie fürchten, dass sie die Kosten der Krise bezahlen müssen. In der Tat, nach der Bundestagswahl droht weiterer Sozialabbau. Verschlechterungen bei der Gesundheitsversorgung, bei den Renten und beim Arbeitslosengeld II – und noch viel mehr droht. Und die nächste Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 25 Prozent wird vorbereitet. Das kostet über 40 Milliarden Euro.
Zu all dem sagt DIE LINKE: Wir zahlen nicht eure Krise!
Im am Wochenende beschlossenen Wahlprogramm für die Bundestagswahl wird auch gesagt, wie die Lasten für die Bevölkerung vermieden werden können. Durch höhere Steuern für Vermögende und Reiche. Ganzen Beitrag lesen »
Wirtschaftspolitische Alternativen – Schutzschirm für die Menschen
“Wirtschaftspolitische Alternativen – Schutzschirm für die Menschen” unter dieser Überschrift veröffentlicht Michael Schlecht seine neuen Analysen und Positionen zur Wirtschaftkrise.
Sie können das Positionspapier hier herunterladen (PDF, 540KB)








