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	<title>Kommentare für Michael Schlecht, MdB</title>
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	<description>Chefvolkswirt Bundestagsfraktion DIE LINKE</description>
	<lastBuildDate>Sat, 24 Dec 2011 08:54:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Nur mit dem Ende des Lohndumping ist Europa zu retten von rene</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/nur-mit-dem-ende-des-lohndumping-ist-europa-zu-retten.html/comment-page-1#comment-306</link>
		<dc:creator>rene</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 08:54:47 +0000</pubDate>
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		<description>Vergleicht mal Sommer vom DGB oder Huber von der IG-Metall mit Bernhard Thibault von der CGT - rein äußerlich:  Sommer, ein übergewichtiger, ängstlicher Bonzen-SPDler, Huber,  staatstragender, schwäbischer Pfennigfuchser, der oft bei Angela Merkel zu Besuch ist.
Thibault, jugendlich, leidenschaftlich, kämpferisch. das ist ein Gerwerkschaftsführer!!!
Der DGB ist ein bürokratischer Scheinriese.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vergleicht mal Sommer vom DGB oder Huber von der IG-Metall mit Bernhard Thibault von der CGT &#8211; rein äußerlich:  Sommer, ein übergewichtiger, ängstlicher Bonzen-SPDler, Huber,  staatstragender, schwäbischer Pfennigfuchser, der oft bei Angela Merkel zu Besuch ist.<br />
Thibault, jugendlich, leidenschaftlich, kämpferisch. das ist ein Gerwerkschaftsführer!!!<br />
Der DGB ist ein bürokratischer Scheinriese.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nur mit dem Ende des Lohndumping ist Europa zu retten von johanna</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/nur-mit-dem-ende-des-lohndumping-ist-europa-zu-retten.html/comment-page-1#comment-303</link>
		<dc:creator>johanna</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 06:11:45 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Schlecht, was tut denn der DGB um diese Forderungen durchzusetzen. Wieviele &quot;heiße Herbste&quot; hat Herr Sommer schon angekündigt? Herr Huber wollte mal ein Bankentribunal veranstalten. Was ist daraus geworden? Der DGB ist ein Papiertiger und hofft einzig und allein auf einen Wahlsieg der SPD, Und da wird sich nix ändern. Die SPD-Grüne in NRW beschließen stattdessen Diätenerhöhung von 5oo Euro im Monat während die kleinenLeute im Osten und im Ruhrgebiet in Armut versinken.
Seien wir doch realistisch: Der Erfolg der deutschen Exportindustrie  lbegründet sich doch aus der Agenda der SPD: Lohnverzicht Das kommt den Kernbelegschaften bei VW und Daimler vielleicht zugute - aber die Arbeiter-innen der  ganzen outgesourcten Kleinfirmen  und Dienstleistern werden doch abgebaut..
VERDI, das muss man sagen, macht da eine etwas andere Politik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schlecht, was tut denn der DGB um diese Forderungen durchzusetzen. Wieviele &#8220;heiße Herbste&#8221; hat Herr Sommer schon angekündigt? Herr Huber wollte mal ein Bankentribunal veranstalten. Was ist daraus geworden? Der DGB ist ein Papiertiger und hofft einzig und allein auf einen Wahlsieg der SPD, Und da wird sich nix ändern. Die SPD-Grüne in NRW beschließen stattdessen Diätenerhöhung von 5oo Euro im Monat während die kleinenLeute im Osten und im Ruhrgebiet in Armut versinken.<br />
Seien wir doch realistisch: Der Erfolg der deutschen Exportindustrie  lbegründet sich doch aus der Agenda der SPD: Lohnverzicht Das kommt den Kernbelegschaften bei VW und Daimler vielleicht zugute &#8211; aber die Arbeiter-innen der  ganzen outgesourcten Kleinfirmen  und Dienstleistern werden doch abgebaut..<br />
VERDI, das muss man sagen, macht da eine etwas andere Politik.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nur mit dem Ende des Lohndumping ist Europa zu retten von Manne</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/nur-mit-dem-ende-des-lohndumping-ist-europa-zu-retten.html/comment-page-1#comment-302</link>
		<dc:creator>Manne</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 17:38:29 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Schlecht, beim Thema Lohndumping bin ich völlig ihrer Meinung. Lohndumping ist eine Folge der  Agendaplotik der SPD -  leider wurde sie von der DGB-Führung hingenommen. Die Löhne in Deutschland sind gravierend gesunken - aber Herr Huber von der IG-METALL hat 2010  auf jegliche Lohnforderung verzichtet, um den Unternehmern zu helfen die Krise zu bewältigen. Die Unternehmen haben inzwischen grosse Gewinne gemacht, die aber schon wieder einbrechen. Man spricht  jetzt wieder von Kurzarbeit im neuen Jahr. 
Herr Huber muss wahrscheinlich wieder diskussionslos Lohnverzicht üben - schon um die Umfragewerte der SPD nicht zu gefährten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Schlecht, beim Thema Lohndumping bin ich völlig ihrer Meinung. Lohndumping ist eine Folge der  Agendaplotik der SPD &#8211;  leider wurde sie von der DGB-Führung hingenommen. Die Löhne in Deutschland sind gravierend gesunken &#8211; aber Herr Huber von der IG-METALL hat 2010  auf jegliche Lohnforderung verzichtet, um den Unternehmern zu helfen die Krise zu bewältigen. Die Unternehmen haben inzwischen grosse Gewinne gemacht, die aber schon wieder einbrechen. Man spricht  jetzt wieder von Kurzarbeit im neuen Jahr.<br />
Herr Huber muss wahrscheinlich wieder diskussionslos Lohnverzicht üben &#8211; schon um die Umfragewerte der SPD nicht zu gefährten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Süddeutsche Zeitung: &#8220;Am Sparpaket kann ich nichts Gutes finden&#8221; von Gregor Weber</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/suddeutsche-zeitung-am-sparpaket-kann-ich-nichts-gutes-finden.html/comment-page-1#comment-289</link>
		<dc:creator>Gregor Weber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:59:31 +0000</pubDate>
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		<description>Könnte man die Wirtschaft nicht per Gesetz (ähnlich wie bei der Frauenquote) zwingen, Arbeitslose einzustellen? Initiative für ein Arbeitnehmer-Requalifizierungs- und Reintegrationsgesetz? Damit würde man sie an den Kosten der Krise beteiligen und den Marktfetischisten den Wind aus den Segeln nehmen. Bin selber &quot;überqualifizierter&quot; LZ-Arbeitsloser und sehne so ein Stück Dirigismus herbei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Könnte man die Wirtschaft nicht per Gesetz (ähnlich wie bei der Frauenquote) zwingen, Arbeitslose einzustellen? Initiative für ein Arbeitnehmer-Requalifizierungs- und Reintegrationsgesetz? Damit würde man sie an den Kosten der Krise beteiligen und den Marktfetischisten den Wind aus den Segeln nehmen. Bin selber &#8220;überqualifizierter&#8221; LZ-Arbeitsloser und sehne so ein Stück Dirigismus herbei.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratische Grenzen eines Helmut Schmidt von manne</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/sozialdemokratische-grenzen-eines-helmut-schmidt.html/comment-page-2#comment-274</link>
		<dc:creator>manne</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 11:41:53 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Schlecht, Helmut Schmidt war bei Gewerkschaftern ein höchst umstrittener Politiker. Sein Verhältnis zu den Gewerkschaften war elitär-hochnässig und besserwisserisch. Er sah sich in der Rolle des &quot;Staatenlenkers und Weltstaatsmannes&quot;, der sich um so Poppelkram wie Gewerkschaftsarbeit nicht zu kümmern brauchte.
Im Grunde war er ein Anhänger der LOHNLEITLINIEN von Karl Schiller,  der den Gewerkschaften  die Höhe der Lohnforderung  vorschrieb.
Genau in dieser Zeit wurde in der SPD die Idee der AGENDA 2010 geboren, die sehr viel später von  Müntefehring, Steinmeier und Schröder , die &quot;GENOSSEN der BOSSE&quot; ;umgesetzt wurde - Löhne senken, die Arbeitskraft VERBILLIGEN, HARTZ 4, Kopfpauschale Praxisgebühr usw. 
Die Sonntagsreden von Schmidt und Gabriel sind geschenkt. Der Einfluss der SPD auf die Gewerkschaftsbewegung war und ist schlecht.
Schmidt wurde übrigens von der eigenen Partei entmachtet. 
Die SPD schleicht sich aus ihrer eigenen Politik. Das , Herr Schlecht, sollten sie anprangern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Schlecht, Helmut Schmidt war bei Gewerkschaftern ein höchst umstrittener Politiker. Sein Verhältnis zu den Gewerkschaften war elitär-hochnässig und besserwisserisch. Er sah sich in der Rolle des &#8220;Staatenlenkers und Weltstaatsmannes&#8221;, der sich um so Poppelkram wie Gewerkschaftsarbeit nicht zu kümmern brauchte.<br />
Im Grunde war er ein Anhänger der LOHNLEITLINIEN von Karl Schiller,  der den Gewerkschaften  die Höhe der Lohnforderung  vorschrieb.<br />
Genau in dieser Zeit wurde in der SPD die Idee der AGENDA 2010 geboren, die sehr viel später von  Müntefehring, Steinmeier und Schröder , die &#8220;GENOSSEN der BOSSE&#8221; ;umgesetzt wurde &#8211; Löhne senken, die Arbeitskraft VERBILLIGEN, HARTZ 4, Kopfpauschale Praxisgebühr usw.<br />
Die Sonntagsreden von Schmidt und Gabriel sind geschenkt. Der Einfluss der SPD auf die Gewerkschaftsbewegung war und ist schlecht.<br />
Schmidt wurde übrigens von der eigenen Partei entmachtet.<br />
Die SPD schleicht sich aus ihrer eigenen Politik. Das , Herr Schlecht, sollten sie anprangern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratische Grenzen eines Helmut Schmidt von Was mich gerade total aufregt - Thread - Seite 21</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/sozialdemokratische-grenzen-eines-helmut-schmidt.html/comment-page-1#comment-273</link>
		<dc:creator>Was mich gerade total aufregt - Thread - Seite 21</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 10:19:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Interessante Stimmen aus der Politik zu diesen Themen http://www.spd.de/aktuelles/Pressemi...t_schmidt.html http://www.michael-schlecht-mdb.de/s...t-schmidt.html [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Interessante Stimmen aus der Politik zu diesen Themen <a href="http://www.spd.de/aktuelles/Pressemi...t_schmidt.html" rel="nofollow">http://www.spd.de/aktuelles/Pressemi&#8230;t_schmidt.html</a> <a href="http://www.michael-schlecht-mdb.de/s...t-schmidt.html" rel="nofollow">http://www.michael-schlecht-mdb.de/s&#8230;t-schmidt.html</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratische Grenzen eines Helmut Schmidt von Tobias Metzger</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/sozialdemokratische-grenzen-eines-helmut-schmidt.html/comment-page-1#comment-269</link>
		<dc:creator>Tobias Metzger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 14:10:21 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Schlecht,

ich kann Ihrem Artikel in weiten Teilen nur zustimmen. Leider greift ihre Ergänzung zu kurz: Deutschland stellt nicht die Regeln auf - es hat nur den besten Weg gefunden die Regeln zu seinen Vorteilen zu nutzen:

Würde Deutschland seine &quot;Standortvorteile&quot; wie z.b. die niedrigen Löhne aufgeben, wäre das Problem Europas nicht gelöst. Die Konkurrenten der Deutschen Unternehmen produzieren nicht in Italien, Griechenland oder Spanien - sondern in Asien.

Würde Deutschland seine Politik ändern würde zwar das Gleichgewicht in Europa &quot;gesünder&quot; bzw. es wäre für Unternehmen in anderne Ländern einfacher mit dt. Unternehmen zu konkurrieren, aber im Kern würden hauptsächlich Produzenten in Asien profitieren und die Außenhandelsbilanz der EU würde sich verschlechtern.

Würde die Welt nur aus der EU bestehen, würde eine Schwächung Deutschlands in der Tat eine Stärkung der anderen europäischen Staaten - aber die Welt besteht nicht nur aus der EU. 

Möchte man die anderen EU Staaten in ihrer Wettbewerbsfähigkeit stärken, muss man also entweder an ihrer eigenen Leistungsfähigkeit arbeiten oder den Rest der Welt schwächen. Alles ist in diesem Zusammenhang global und relativ. Der Transport von Griechenland kann unter Umständen teurer sein als die Verschiffung aus China. Die Gründe heirfür sind nicht in einer arroganten deutschen Politik zu suchen, sondern in Fehlern der nationalen Eliten.

Kapitalverkehrskontrollen und Zollschranken wäre eine Möglichkeit die Probleme nachhaltig anzugehen - Ziel muss es erst sein die Im und Exporter der EU mit dem Rest der Welt auszugleichen und danach oder zeitgleich (aber langsam und vernünftig) die Verteilung innerhalb der EU, wie die Verteilung innerhalb der einzelnen Ländern.

Neben dem Problem der ungerechten Verteilung der Einkommen innerhalb Deutschlands, der EU und der Welt, sehen wir (bzw. Sie als MdB) uns mit der drohenden Umweltkrise konfrontiert. Ich bin kein radikaler Umweltschützer weil ich Tiere und Pflanzen liebe, sondern weil die weltweiten Zahlen mir deutlich zeigen, dass ein Umsteuern dringend notwendig ist, wollen wir als Zivilisation nicht enden wie die Bewohner von Angkor Wat. 

Sozialismus, Kapitalismus bzw. jede moderne Wirtschaftsform erzielt &quot;Wachstum&quot; auf kosten der natürlichen Ressourcne. Das ist eine Möglichkeit solange die Menscheit im Vergleich zu den Ressourcen einen kleinen Umfang einnimmt UND das Ökosystem relativ robust ist. Dieses Verhältnis hat sich gewandelt. Die wahren Sorgen der heutigen Zeit, egal ob Reich oder Arm, ist die nicht nachhaltige Lebensweise. Ohne eine großen Kuchen, brauchen wir uns gar nicht erst über die Verteilugnsgerechtigkeit unterhalten.

Die Realität ist leider - sowohl Reich als auch Arm verhalten sich oftmals nicht nachhaltig. Ich bin für Mindestlöhne und Verteilungsgerechtigkeit - allerdings auch für eine nachhaltige Lebensweise für Reich und Arm. Diese sehe ich in der Diskussion gefärdet. Die wahren Probleme unserer Zeit sind nicht die Staatsschulden und der Mindestlohn sondern der Kollaps unserer auf fossiler Energie beruhendem Wirtschaftssystem. Hier müssen Wir und insbesondere SIE gegensteuern - mit Investitionen in nachhaltige Technologien, mit Gesetzen die Transparenz, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit fördern und mit einem energischen Einschreiten gegen Raubbau und Umweltzerstörung. Staatsschulden und Midnestlöhne sind innergesellschaftliche Verteilungskonflikte. 

Der Staat zieht Steuern ein und gestaltet die Ausschüttung via Zinsen. Dabei spielt auch die Finanzordnung und Geldorndung eine wichtige Rolle.  Auch diese muss gelöst werden! Um es kurz und prägnant zu formulieren: Ohne ein internationales Währugnssystem nach dem Vorbild Keynes wird es nicht gelingen. Solange die USA bedrucktes Papier gegen waren handelt, kann sich weltweit nicht ein Gleichgewicht einpendeln. 

Die Eurokrise ist eine Krise der weltweiten Finanz-, Währungs- und Wirtschaftsordnung. Zudem befinden wir uns in der schleichenden Krise des &quot;Peak Oil&quot; und der Zerstörung immer größerer Umweltbereiche bei steigender Weltbevölkerung.

Die aktuelle Krise behandelt als Haupttehma die innergesellschaftliche Hierarchie doch die wahre Gefahr ist die Zerstörung unseres Ökosystems. Zur Lösung der aktuellen Krise brauchen wir eine weltweit konsistente Lösung (und damit auch eine in Deutschland faire Lösung) - auf Finanz. Währungs. Wirtschafts und Umweltsystemebene. Doch auch von ALLEN Bürgern dieser Erde müssen wir eine Verhaltensänderung einfordern. Das gilt für den Bankster genauso wie für den Bildzeitungslesenden Arbeiter. Leistungsloser Wohlstand ist ebenso eine Illusion wie ein &quot;Markt&quot; ohne Politik und Gesellschaft bzw. gesellschaftlicher Reichtum durch Egoismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schlecht,</p>
<p>ich kann Ihrem Artikel in weiten Teilen nur zustimmen. Leider greift ihre Ergänzung zu kurz: Deutschland stellt nicht die Regeln auf &#8211; es hat nur den besten Weg gefunden die Regeln zu seinen Vorteilen zu nutzen:</p>
<p>Würde Deutschland seine &#8220;Standortvorteile&#8221; wie z.b. die niedrigen Löhne aufgeben, wäre das Problem Europas nicht gelöst. Die Konkurrenten der Deutschen Unternehmen produzieren nicht in Italien, Griechenland oder Spanien &#8211; sondern in Asien.</p>
<p>Würde Deutschland seine Politik ändern würde zwar das Gleichgewicht in Europa &#8220;gesünder&#8221; bzw. es wäre für Unternehmen in anderne Ländern einfacher mit dt. Unternehmen zu konkurrieren, aber im Kern würden hauptsächlich Produzenten in Asien profitieren und die Außenhandelsbilanz der EU würde sich verschlechtern.</p>
<p>Würde die Welt nur aus der EU bestehen, würde eine Schwächung Deutschlands in der Tat eine Stärkung der anderen europäischen Staaten &#8211; aber die Welt besteht nicht nur aus der EU. </p>
<p>Möchte man die anderen EU Staaten in ihrer Wettbewerbsfähigkeit stärken, muss man also entweder an ihrer eigenen Leistungsfähigkeit arbeiten oder den Rest der Welt schwächen. Alles ist in diesem Zusammenhang global und relativ. Der Transport von Griechenland kann unter Umständen teurer sein als die Verschiffung aus China. Die Gründe heirfür sind nicht in einer arroganten deutschen Politik zu suchen, sondern in Fehlern der nationalen Eliten.</p>
<p>Kapitalverkehrskontrollen und Zollschranken wäre eine Möglichkeit die Probleme nachhaltig anzugehen &#8211; Ziel muss es erst sein die Im und Exporter der EU mit dem Rest der Welt auszugleichen und danach oder zeitgleich (aber langsam und vernünftig) die Verteilung innerhalb der EU, wie die Verteilung innerhalb der einzelnen Ländern.</p>
<p>Neben dem Problem der ungerechten Verteilung der Einkommen innerhalb Deutschlands, der EU und der Welt, sehen wir (bzw. Sie als MdB) uns mit der drohenden Umweltkrise konfrontiert. Ich bin kein radikaler Umweltschützer weil ich Tiere und Pflanzen liebe, sondern weil die weltweiten Zahlen mir deutlich zeigen, dass ein Umsteuern dringend notwendig ist, wollen wir als Zivilisation nicht enden wie die Bewohner von Angkor Wat. </p>
<p>Sozialismus, Kapitalismus bzw. jede moderne Wirtschaftsform erzielt &#8220;Wachstum&#8221; auf kosten der natürlichen Ressourcne. Das ist eine Möglichkeit solange die Menscheit im Vergleich zu den Ressourcen einen kleinen Umfang einnimmt UND das Ökosystem relativ robust ist. Dieses Verhältnis hat sich gewandelt. Die wahren Sorgen der heutigen Zeit, egal ob Reich oder Arm, ist die nicht nachhaltige Lebensweise. Ohne eine großen Kuchen, brauchen wir uns gar nicht erst über die Verteilugnsgerechtigkeit unterhalten.</p>
<p>Die Realität ist leider &#8211; sowohl Reich als auch Arm verhalten sich oftmals nicht nachhaltig. Ich bin für Mindestlöhne und Verteilungsgerechtigkeit &#8211; allerdings auch für eine nachhaltige Lebensweise für Reich und Arm. Diese sehe ich in der Diskussion gefärdet. Die wahren Probleme unserer Zeit sind nicht die Staatsschulden und der Mindestlohn sondern der Kollaps unserer auf fossiler Energie beruhendem Wirtschaftssystem. Hier müssen Wir und insbesondere SIE gegensteuern &#8211; mit Investitionen in nachhaltige Technologien, mit Gesetzen die Transparenz, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit fördern und mit einem energischen Einschreiten gegen Raubbau und Umweltzerstörung. Staatsschulden und Midnestlöhne sind innergesellschaftliche Verteilungskonflikte. </p>
<p>Der Staat zieht Steuern ein und gestaltet die Ausschüttung via Zinsen. Dabei spielt auch die Finanzordnung und Geldorndung eine wichtige Rolle.  Auch diese muss gelöst werden! Um es kurz und prägnant zu formulieren: Ohne ein internationales Währugnssystem nach dem Vorbild Keynes wird es nicht gelingen. Solange die USA bedrucktes Papier gegen waren handelt, kann sich weltweit nicht ein Gleichgewicht einpendeln. </p>
<p>Die Eurokrise ist eine Krise der weltweiten Finanz-, Währungs- und Wirtschaftsordnung. Zudem befinden wir uns in der schleichenden Krise des &#8220;Peak Oil&#8221; und der Zerstörung immer größerer Umweltbereiche bei steigender Weltbevölkerung.</p>
<p>Die aktuelle Krise behandelt als Haupttehma die innergesellschaftliche Hierarchie doch die wahre Gefahr ist die Zerstörung unseres Ökosystems. Zur Lösung der aktuellen Krise brauchen wir eine weltweit konsistente Lösung (und damit auch eine in Deutschland faire Lösung) &#8211; auf Finanz. Währungs. Wirtschafts und Umweltsystemebene. Doch auch von ALLEN Bürgern dieser Erde müssen wir eine Verhaltensänderung einfordern. Das gilt für den Bankster genauso wie für den Bildzeitungslesenden Arbeiter. Leistungsloser Wohlstand ist ebenso eine Illusion wie ein &#8220;Markt&#8221; ohne Politik und Gesellschaft bzw. gesellschaftlicher Reichtum durch Egoismus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratische Grenzen eines Helmut Schmidt von K.S.</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/sozialdemokratische-grenzen-eines-helmut-schmidt.html/comment-page-1#comment-268</link>
		<dc:creator>K.S.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:11:13 +0000</pubDate>
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		<description>Deutlich geschrieben - ich lese und höre die Kommentare von Schmidt nicht mehr, weil er immer nur die Hälfte sagt, so dass es in das Parteiprogramm der SPD passt. Auch er hat den Neoliberalismus, den seine Partei verfolgt, noch nicht richtig realisiert und wenn, dann leugnet er ihn hartnäckig.

Wenn Gabriel von einer Liberalisierung der SPD spricht, lügt er, oder hat auch noch nicht verstanden, dass es seit gut 30 Jahren keine Liberalen mehr gibt, sondern Neoliberale, deren Verständnis von Marktwirtschaft ganz anders ist als der alten Liberalen.

Insofern, wenn schon die Worte, die benutzt werden, inhaltlich nicht mehr passen, kann am Ende nur Lügereien herauskommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deutlich geschrieben &#8211; ich lese und höre die Kommentare von Schmidt nicht mehr, weil er immer nur die Hälfte sagt, so dass es in das Parteiprogramm der SPD passt. Auch er hat den Neoliberalismus, den seine Partei verfolgt, noch nicht richtig realisiert und wenn, dann leugnet er ihn hartnäckig.</p>
<p>Wenn Gabriel von einer Liberalisierung der SPD spricht, lügt er, oder hat auch noch nicht verstanden, dass es seit gut 30 Jahren keine Liberalen mehr gibt, sondern Neoliberale, deren Verständnis von Marktwirtschaft ganz anders ist als der alten Liberalen.</p>
<p>Insofern, wenn schon die Worte, die benutzt werden, inhaltlich nicht mehr passen, kann am Ende nur Lügereien herauskommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratische Grenzen eines Helmut Schmidt von Tidaltree</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/sozialdemokratische-grenzen-eines-helmut-schmidt.html/comment-page-1#comment-267</link>
		<dc:creator>Tidaltree</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:26:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.michael-schlecht-mdb.de/?p=2756#comment-267</guid>
		<description>&quot;Ärgerlich, dass Schmidt hier nicht weiter argumentiert. Denn dann hätte nicht nur eine Abrechnung mit Merkel, sondern auch mit der Politik der Schröder/Fischer-Regierung folgen müssen. Die Politik der Agenda 2010 ist die zentrale Ursache für die Außenhandelsungleichgewichte und damit für die europäische Krise.&quot;

Damit diese Abrechnung erreicht und das Ziel der Beendigung des Lohndumpings und der Abschaffung der Agenda 2010 realisiert werden kann, muss erstmal jemand mit wirtschaftspolitischem Gewicht den Anfang machen und seine Fehlein- und Unterschätzung der Konsequenzen dieser politischen Weichenstellung eingestehen. Am Besten aus dem Kreise derer, die zu Schröders Ankündigung auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos, den größten und funtionierendsten Niedriglohnsektor Europas zu schaffen, in begeistertes Klatschen ausbrachen und dadurch erst einen offenen Grundstein zur International gedeckten Legitimierung der Agenda gelegt hatten. Bevor dies nicht geschieht, bleiben wir trotz noch der rationalsten Analyse ihrer Auswirkungen auf dem Verschieben des Schwarzen Peters hängen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ärgerlich, dass Schmidt hier nicht weiter argumentiert. Denn dann hätte nicht nur eine Abrechnung mit Merkel, sondern auch mit der Politik der Schröder/Fischer-Regierung folgen müssen. Die Politik der Agenda 2010 ist die zentrale Ursache für die Außenhandelsungleichgewichte und damit für die europäische Krise.&#8221;</p>
<p>Damit diese Abrechnung erreicht und das Ziel der Beendigung des Lohndumpings und der Abschaffung der Agenda 2010 realisiert werden kann, muss erstmal jemand mit wirtschaftspolitischem Gewicht den Anfang machen und seine Fehlein- und Unterschätzung der Konsequenzen dieser politischen Weichenstellung eingestehen. Am Besten aus dem Kreise derer, die zu Schröders Ankündigung auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos, den größten und funtionierendsten Niedriglohnsektor Europas zu schaffen, in begeistertes Klatschen ausbrachen und dadurch erst einen offenen Grundstein zur International gedeckten Legitimierung der Agenda gelegt hatten. Bevor dies nicht geschieht, bleiben wir trotz noch der rationalsten Analyse ihrer Auswirkungen auf dem Verschieben des Schwarzen Peters hängen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialdemokratische Grenzen eines Helmut Schmidt von Tomski</title>
		<link>http://www.michael-schlecht-mdb.de/sozialdemokratische-grenzen-eines-helmut-schmidt.html/comment-page-1#comment-266</link>
		<dc:creator>Tomski</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:23:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.michael-schlecht-mdb.de/?p=2756#comment-266</guid>
		<description>Ein Glück, es gibt anscheinend doch Menschen mit Hirn, die den Titel MdB tragen und noch nicht zu reinen Lobbyhuren verkommen sind</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Glück, es gibt anscheinend doch Menschen mit Hirn, die den Titel MdB tragen und noch nicht zu reinen Lobbyhuren verkommen sind</p>
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	</item>
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